Bei den Kalapalo Indianern am Rio Xingu Brasilien

Eine Reise zu den Ursprüngen der Musik und der Menschen

Die indigenen Völker Brasiliens kämpfen um ihr überleben.
Ihre tausend Jahre alte Lebensweise wird mehr und mehr vernichtet.

Der Regenwald wird gnadenlos abgeholzt und der Lebensraum dieser Menschen vernichtet.

Lässt sich das noch aufhalten?

Ja - aber nur wenn jeder von uns erkennt wie wichtig es ist etwas zu tun.
Wir machen uns große Sorgen um die wunderbaren Menschen die wir dort kennenlernen durften. 

 

Nur wenn jeder von uns erkennt, dass wir diesen Planeten nicht geerbt haben und damit machen können was wir wollen, sondern wenn wir endlich beherzigen, dass wir diesen Planeten lediglich von unseren Kindern geliehen haben.
Jeder kann etwas tun!
Jede auch noch so kleine Initiative hilft!

 

 

Wie es begann!

Eine TV-Produktion des mdr Fernsehen führte uns in die Tiefen des sagenumwobenen Amazonas. Wir reisten an den "Xingu" - (Mato Gross0) ein Nebenfluss des Amazonas. Dieses Gebiet ist für den Tourismus gesperrt.  Einlass wird nur Gästen gewährt, welche durch den Stammeshäuptling der dort lebenden Kalapalo-Indianer persönlich eingeladen werden. Aufgrund eines Forschers und Zahnarztes (Roland Garve) gelang uns eine solche Einladung zu erhalten. Wir lebten dort mit den Kalapalo-Indianern und waren auf einer Reise zum Ursprung der Musik. Ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis.

Schon die Reise war ein Marathon - 24 Stunden Nonstop Stop unterwegs. Dann viel auch noch der geplante Flug von Brasilia aus und wir mußten auf den Bus umsteigen. Nochmal 16 Stunden fahrt bis ins Motto Grosso, der letzten Stadt vor dem Regenwald Canarana. Hier erstmal Quarantäne, die indigenen Völker wurden auch wegen zahlreichen Zivilisationskrankheiten dezimiert. Das durfte auf keinen Fall passieren. Also warten bis uns die Behörden in den Regenwald lassen.

 

Dann ging es endlich los 3 Stunden auf einer LKW-Pritsche mit 500 Litern Benzin und diverser Technik auf unbefestigten Straßen Richtung Regenwald.

Unterwegs sehen wir Reste von ursprünglich dicht bewaldeten gebieten, abgeholzt für die Rinderzucht.

Wir treffen auf einen solchen Farmer, er stammt aus Deutschland (Schwarzwald) so heißt seine Farm auch Black Forest. Er lädt uns spontan ein und versorgt uns mit einem Gerät was uns später den ganzen Film retten sollte, ein Notstromgenerator.

Das kann ja lustig werden, Kath wird etwas unsicher, hat das Filmteam wirklich an alles gedacht? Ich lasse es mir nicht anmerken aber auch ich habe erste Zweifel.
Wir werden echt verwöhnt, so oft haben sie hier auch keinen Besuch aus Deutschland. Die Nachbarn werden angerufen und eingeladen, sie gehören auch zur Familie.

 

Zusammen haben sie hier etwa tausend Rinder. Der Bruder vertreibt Futtermittel, passt also gut zusammen.

Wir reiten gemeinsam und sie zeigen uns was ihre Maultiere so drauf haben. Produzieren auch erste Clips für unseren Film. von denen leider im Nachhinein einige für die Tonne sind. Aber dazu später!


Es ist staubig und aufregend. Da kommt die Möglichkeit den hauseigenen Pool zu benützen ganz recht.

Wir werden herzlich eingeladen und mit traditioneller Küche bewirtet, es gibt Churascco-Spieße vom Grill. Da braucht es gute Zähne, weil sie hier das Fleisch nicht reifen lassen wie in Deutschland, so hat es einen guten Biss. Schmeckt aber extrem lecker. 

 

Es wird ein feucht - fröhlicher Abend, mit Gesang zur Gitarre und bizarren Geschichten von über 5 m langen Anaconda Schlangen auf diesem Grundstück. Der Beweis ziert jetzt die Wand. Über die gesamte Haushälfte erstreckt sich die Schlangenhaut, etwas bizarr aber beeindruckend.

Ja und hier sollen wir bald in Hängematten unter freiem Himmel übernachten?

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Xingu, auf diesem Fluss sollen wir weitere 4 Stunden mit einem Motorboot bis in das Dorf der Kalapalo-Indianer transportiert werden.

Das sind tolle Aussichten und mir tut jetzt schon der A..... weh.

 

 Demnächst gibt es ein weiters Kapitel der Reise hier!






Muss man segeln wirklich lernen?

Von Zweien, die auszogen, das Segeln zu lernen

In dieser Überschrift steckt schon sehr viel Realität. Denn nur wenn ihr es auch beide wollt,  euch echt dafür interessiert, nur so kann es auch ein nachhaltiges Erlebnis werden. Wenn dies aber so ist, dann zögert nicht den Weg zu gehen - es wird euer Leben bereichern.

 

Wir trafen zum Glück auf Olaf, Chef von der Club Nautique Segelschule. Er hat uns bestens unterstützt und uns alles beigebracht was man wissen muss um sicher und entspannt diesem wunderbaren Sport nachgehen zu können. Hinzu kommt, der Club verfügt über Boote in Italien (Porto Santo Stefano), das bedeutet - segeln lernen in einem traumhaften Revier!
Hier der Kontakt:  
https://clubnautique.de

 

1. Wie und wo fangen wir also an?

Segeln lernt man am besten auf der Jolle. Du hast direkt das Zusammenspiel von Wind, Segel und Wasser und spürst genau, was du machst und wie das Boot darauf reagiert. Das ist deutlich direkter als auf Dickschiffen, auch wenn dort die gleichen Kräfte wirken. Egal, ob du später nur Yacht segeln willst, fange auf der Jolle an! Wer noch früher mit dem Segelsport beginnen will, der kommt an einem OPTI nicht vorbei.

Die Optimisten-Jolle ist eine kleine und leichte Jolle für Kinder und Jugendliche bis etwa 15 Jahre. Das weltweit in hohen Stückzahlen verbreitete Segelboot führt nur ein Segel und dient neben Freizeitzwecken als Einstiegsklasse für den Regattasport.

 

2. Ein Schnupperkurs bietet den perfekten Einstieg in euer neues Hobby. Um alle grundlegenden Informationen zum Segeln zu erfahren, ist ein mehrtägiger bis einwöchiger Kurs optimal. Bei der Suche nach einer geeigneten Segelschule solltet ihr folgende Punkte beachten:

  • Achtet bei der Kurswahl darauf, dass der Kurs sowohl theoretische Einheiten, als auch Praxisteile enthält. Eine direkte Anwendung des theoretischen Wissens auf dem Segelboot ist maßgeblich für den Lernerfolg.
  • Wähle den ersten Segelkurs lieber auf einem See als auf dem Meer. Wir waren beispielsweise auf einem See bei Berlin. (Wolziger See) bei der Segelchule Teamgeist (https://www.blossin.de
  • Die Segelschule sollte möglichst in der Nähe deines Wohnorts oder deiner Unterkunft liegen.
    Nach einem erlebnisreichen Tag auf dem Wasser ist man müde und sollte seine Kräfte für den nächsten Tag möglichst schnell schonen.

 3. Frag nach - wenn du etwas nicht verstehst!

Scheue dich nicht Fragen zu stellen. Vor allem bei einem Hobby wie Segeln, bei dem man schwer einzuschätzende Faktoren wie Wind und Wetter beurteilen muss, kann es anfangs kompliziert sein alle Aspekte direkt zu verstehen - jeder fängt einmal klein an.

  • Bitte deinen Segellehrer oder erfahrene Segler um Hilfe. 
  • Notiere dir nach einem Kurstag alle Fragen, welche du nicht stellen konntest. So kannst du deinen am Folgetag danach fragen.
  • Recherchiere häufig auftauchende Fragen und Probleme beim Segeln lernen und überlege, ob diese Frage auch für dich wichtig sein könnte.

 4. Segeln lernen heißt auch Theorie lernen

 

Als ihr euch vorgenommen habt Segeln zu lernen, habt ihr vielleicht nicht daran gedacht, dass das auch bedeutet verschiedene theoretische Grundlagen zu lernen. 

 

5. Wasser hat keine Balken - aber Regeln
Für viele Situationen auf dem Wasser ist es jedoch wichtig mit theoretischen Regeln vertraut zu sein.

  • Wiederhole nach jedem Kurstag die theoretischen Grundlagen des Tages. Wenn du dir diese aufgeschrieben hast, hast du auch später noch etwas davon und kannst jederzeit nachschlagen, wenn dir unsicher bist.
  • Übe die theoretischen Grundlagen auch nach dem Kurs weiter.
  • Wetter - Seegang

    Die Wetterlage spielt beim Segeln eine große Rolle und ist auf dem offenen Meer schwerer einzuschätzen als auf einem See.
    Auf einem See kannst du entspannter die Manöver erlernen als auf dem offenen Meer.
    Das sollte für deine Entscheidung segeln zu lernen  berücksichtigt werden.

6. Segelfertigkeiten

  • Segelknoten: Die verschiedenen Segelknoten lassen sich wunderbar auch abends vor dem Fernseher oder als Beifahrer bei langen Autofahrten üben.
  • Wetterkunde - du kannst täglich am Himmel deine Wetterkenntnisse vertiefen.

7. Infos, Lektüre hilft
Informiere dich auch außerhalb des Kurses weiter über wichtige Aspekte des Segelns, zum Beispiel in Büchern oder Fachzeitschriften. (Palstek/Segeln / Yacht).

 

8. Wie komme ich zum Erfolg?

Unser Segellehrer sagte immer üben, üben, üben

 

Vergesst nicht die gelernten Theorie- und Praxisinhalte regelmäßig zu festigen. Dafür empfiehlt es sich weitere Segelkurse oder Skippertrainings bei einer Segelschule wahrzunehmen. Bei jeder guten Segelschule gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Kursen, von Grundkursen, welche oftmals auf den Schnupperkurs aufbauen, bis Intensivkurse, welche sich gut mit einem Segelurlaub kombinieren lassen.

 

  • Vermeidet zu große Abstände zwischen den einzelnen Kursen vor allem am Anfang. Es empfiehlt sich mindestens einen Schnupper- und Grundkurs innerhalb einer Segelsaison (meist von April bis Oktober) abzuschließen.
  • Austausch mit anderen Segelschülern und erfahrenen Seglern ist eine gute Sache. Jede Segelschule hat meist eine große Segel-Community, welche dich an Ihren Erlebnissen und Erfahrungen sehr gern teilhaben lässt.

 

9. Trau dich! 

Auch wenn du am Anfang stehst.

 

Nachdem du einige Kurse besucht und alle Inhalte wiederholt und gefestigt hast, solltest du bereits einiges an Sicherheit und theoretischem wissen im Segelsport besitzen.
Scheue dich jetzt nicht den Schritt auf ein Segelboot auf dem Meer zu wagen - möglichst gemeinsam mit einer erfahrenen Crew.

 

  • Bei einer längeren Fahrt auf dem Meer bekommst du viele gute Tipps von den erfahrenen Seglern - höre gut zu, profitiere dabei von deren Erlebnissen, Pannen und Erfolgen.
  • Keine Panik bei brenzligen Situationen. Auf dem Meer kann es schneller als auf einem See dazu kommen, dass man auf rauere Wetterverhältnisse stößt. Bewahre Ruhe und setze dann das Wissen aus den Segelkursen ein.
    Scheuen dich aber auch nicht eine Aufgabe an die erfahreneren Crewmitglieder abzugeben.

 

10. Du willst doch lieber Segeln lassen als selbst zu Segeln?

Dann buche einen Törn mit einem erfahrenen Skipper und lerne dabei von ihm.

Oder probiere das Flottilliensegeln  - das heißt - in einem Verbund von mehreren Schiffen und einer professionellen Begleitung unterwegs sein.

Segeln ist immer ein Teamsport! Nur gemeinsam kommt man gut ans Ziel!

 

Eines solltest du aber wissen, auch wenn es dir erst einmal schwierig erscheint. Das Resultat deiner Mühen wird 1000fach belohnt.

Das Erlebnis, ein Segelboot zu beherrschen und mit den Elementen zu spielen wird dich nie wieder los lassen. 

 

„Ein Leben ohne segeln ist sicher möglich, aber sinnlos“!

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Hafenstadt PARGA Festland

Ein Kleinod an der Westküste Griechenlands. Parga ist eine sehr schöne Stadt in der Präfektur Preveza und ein exzellentes Touristikresort, das Besucher aus ganz Griechenland anzieht. Es befindet sich im Südwesten von Ipirus in der Nähe des Acherontas Flusses und Igoumenitsa, gegenüber liegen die malerischen Inseln Paxi und Antipaxi. Parga ist von Athen 420 km und von Thessaloniki 512 km entfernt.

Die Festung von Parga, die sich an der Nordseite des Hafens befindet, wurde im 14. Jh. mit Hilfe der Normanen errichtet. Nach fortlaufender Zerstörung erhielt sie ihre endgültige Gestalt von den Venezianern. Ali Pashas Festung, welche den Norden dominiert, ist auf einem hohen Berg mit einer faszinierenden Aussicht erbaut worden.

Hier erhält der Besucher einen guten Eindruck der Festungsanlage und erkennt die dahinterliegende Perfektion des Verteidigungsplanes der Venezianer. Gewölbegänge, Versorgungsräume, Waffenlager, mächtige Kanonen mit ihren Schusslöchern, ein verborgener Kanal zum Meer, Kasernen, Gefängnisse, Deponien und zwei Forts in der letzten Verteidigungslinie beweisen eine perfekt entwickelte Verteidigung, die zusammen mit der natürlichen Lage die Festung uneinnehmbar machen.

Das Jungfraueninselchen ist eine traumhafte Insel gegenüber dem Hafen von Parga und besitzt einen idyllischen Glockenturm als auch eine kleine Festung, die von den Franzosen errichtet wurde und den höchsten Punkt der Insel beherrscht.

Die Festung Anthousa ist eine imposante Festung, die auf einem kleinen Hügel zwischen Anthousa und Agia erbaut wurde und einen Panoramablick über die gesamte Region Pargas bietet. Die Festung wurde durch Ali Pasha errichtet, um die Belagerung Pargas aufrechtzuerhalten und zu sichern. Die Festung ist gut erhalten und rekonstruiert.

Das Kirchenmuseum befindet sich im Stadtzentrum neben der Kirche der Heiligen Apostel. Der Besucher findet hier viele interessante Ausstellungsstücke wie z.B. zwei Evangelien aus dem 17. Jh., zwei Kopien von Gemälden eines Mönches vom Berg Athos (1600), alte und neuere Ikonen, z.B. die der Jungfrau von Vlaherna, die Jungfrau Odigitria und Panagiopoula sowie das Banner von Parga, welches 300 Jahre alt ist, aus roter Seide besteht und auf welchem die Jungfrau mit dem göttlichen Kind sowie goldene Sterne dargestellt sind. Auf dem Banner kann man die Spuren türkischer Patronen erkennen.

Das Kloster Vlaherna ist ein byzantinisches Kloster aus dem 12. Jh., was sich in Valtos auf einem Hügel befindet. Sein Glockenturm aus dem 18. Jh. ist 15 m hoch. Das kleine Kloster ist halb zerstört und besitzt eine einräumige Kirche, deren Wandmalereien berühmt sind. Die Ikone der Jungfrau von Vlaherna soll aus Kappadokia stammen. Heute wird sie im Kirchenmuseum Pargas verwahrt.

Die Kirche des Heiligen Sostis ist eine außergewöhnliche Kiche, die in in den Hohlraum zwischen zwei riesigen Felsen erbaut wurde, von welchen einer die Schreinwand der Kirche bildet.

Das Mykenische Gruft wurde in der Region von Kyperi gefunden und stammt aus dem 14. Jh.

Parga ist auch bekannt für seine wundervollen Strände. Die meisten sind voll organisiert und besitzen gute Möglichkeiten für verschiedene Wassersportarten, wie Wasserski, Windsurfing, Kiting, Tauchen (besonders um die Festung Pargas und das Inselchen Agios Nikolaos herum) usw. Die bekanntesten und meist besuchten Strände Pargas sind:

Der Valtos Strand ist mit seinen 3 km der größte Strand Pargas. Er liegt rechts neben dem beeindruckenden Felsen, auf welchem sich die Festung Pargas befindet. Er ist ein schöner Kies-Sand-Strand, ist organisiert und bietet seinen Besuchern Wassersport.

Der Kryoneri Strand ist in Parga nur einige Meter vom Zentrum und seiner Mole entfernt. Gegenüber des Strandes liegt in nur kurzer Entfernung das malerische Jungfraueninselchen, was man schwimmend erreichen kann.

Der Lychnos Strand ist einer der Strände Pargas, die eine einzigartige Landschaft und tiefblaues kristallklartes Wasser bieten. Er ist nur 4 km von Parga entfernt, ebenso organisiert und bietet dem Besucher Wassersport.

Der Sarakiniko Strand ist ein wunderschöner Strand, der sich 12 km von Parga entfernt hinter dem Dorf Agia befindet. Von Pargas Mole aus fährt ein kleines Boot zum Sarakiniko Strand. Eine großartige Landschaft empfängt hier den Besucher.

Die wundervollen Strände Piso KryoneriAi Giannakis und Ai Sostis sind ebenso sehr sehenswert.

Parga selbst bietet zahlreiche Aktivitäten, wie z.B. Tauchen, Wasserski, Fischen, Windsurfing, Wandern, Vogelbeobachtungen, Rafting, Mountainbiking, Drachenfliegen, reiten usw.

Für uns Segler ist ein Strand nicht das Ziel unserer Träume, Uns interessieren eher Ankergründe und Liegeplätze. Dazu mehr unter Sgelerinfos.

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KORFU - EINE GANZ BESONDERE INSEL

Korfu, die Insel vor der griechischen Nordwestküste im Ionischen Meer, ist durch seine zerklüfteten Berge und eine Küste mit zahlreichen Urlaubsorten geprägt. Sein kulturelles Erbe spiegelt die Jahre wider, die es unter venezianischer, französischer und britischer Herrschaft erlebte, bevor die Insel 1864 an Griechenland fiel. Korfu-Stadt mit seinen 2 imposanten venezianischen Festungen hat verwinkelte mittelalterliche Gassen und eine Arkadenstraße in französischem Stil. Auch der Palast St. Michael & St. George befindet sich dort. 
Fläche: 585,3 km²

Höchstlänge: 64 km

Höchstbreite: 32 km

Geographische Lage: 39° 37′ N, 19° 49′ O

Koordinaten: 39° 37′ N, 19° 49′ O

Wollt ihr mehr erfahren über die wunderschöne Insel KORFU, dann schaut euch einfach die hier empfohlenen Videos an.

Oder geht selbst auf Entdeckungsreise.

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Speedsailing - eine gute ERFAHRUNG

Mit einem echten Racer der Volvo Ocean Race zu segeln. Ein Traum vieler Segler!

Wir haben ihn uns erfüllt mit einem Törn organisiert von Club Nautique Chef Olaf.

Rostock - unser Ziel für einen ganz besonderen Törn!
Wir wollten aber nicht nur segeln, sondern auch etwas mehr erkunden. So enterten wir ein Schiff welches wir aus diversen Filmen "Zur See" kannten. Im Rotocker Hafen liegt es als Museumsschiff. Die DRESDEN!
Wir wurden nicht enttäuscht und der Ausflug war ein Highlight. Das Treffen in der alten Kogge am Vorabend ebenfalls.

Mit zwei Booten ging es am nächsten Tag auf die Ostsee .

Einweisung, kurzes Training und schon begann ein unglaublich interessanter Törn. Wir erfuhren viel über das Leben an Bord während eines Wettkampfes.

Jeder kam ans Steuer oder durfte sich die Schweißperlen auf die Stirn kurbeln. Grinder - ist ein harter Job.

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Blauwasserküche - Rezepte - Ideen - Kulinarik

Gutes ESSEN ist nicht nur für die Liebe wichtig. Für gute Stimmung an Bord ist gutes Essen eine wichtige Voraussetzung.

Rezepte, Ideen, Links und Anregungen findet ihr bald hier noch mehr.

Hier findet ihr ein paar Anregungen - NICHT nur für Blauwassersegler.
Was gutes Essen an Bord!

Schaut mal rein bei Blauwasserküche: Hier klicken um mehr zu erfahren:

https://blauwasserkueche.wordpress.com/about/

 

oder

 

https://dieseekocht.com

 

Es sind noch einige wenige Yachten, die in allen möglichen Regionen dieses Globus unterwegs sind, und dementsprechend machen alle unterschiedliche Kocherfahrungen.  Andere Märkte, andere Gerichte!
Bei Pantry-Plaudereien auf Facebook kamen wir auf die Idee, diesen Blog zu schaffen und wollen hier Rezepte und Küchenerfahrungen unterschiedlicher Segler sammeln.

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Skippertraining Italien: Porto Santo Stefano - Elba

Ein unvergesslicher Trainigstörn, außerhalb der Saison (Mai 2017). Skippertraining zur Vorbereitung auf die praktische SKS Prüfung. Adrenalin, Spaß und kräftig Wind. Danke an Club Nautique Chef Olaf für diese schöne Zeit. 

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Törnplanung mit einer Crew

Eine gute Planung und Absprache mit der Crew im Vorfeld, hilft späteren Missverständnissen vorzubeugen und ist für jeden Törn sehr zu empfehlen.

Außerdem erhöht es die Vorfreude auf den Törn!

Besonders beim Chartertörn!

Hier ein paar Anregungen für einen solchen Gedankenaustausch mit der Crew.

 

 

Agenda für ein Vortreffen der Crew


1. Begrüßung und gegenseitige Vorstellung

Begrüßung durch den Skipper

 

- Allgemeine Revierinfos
- Infos zum Schiff
- Vorstellung der Crew untereinander.
- Abfrage: Wer hat welche Segelerfahrung? (In Crewliste vermerken)
- Wann ist die Schiffsübernahme möglich - (Nur bei Chartertörn)

 

2. Törnplanung im Überblick

Darstellung des Seegebiets und der Törnmöglichkeiten
Alternativen für unterschiedliche Rahmenbedingungen:
Crew-Wünsche, Segelzeiten,
Wetter, Jahreszeit, Besonderheiten
mögliche Landgänge und Landausflüge.

Welche Wünsche haben die Crew- Mitglieder zur Gestaltung ihres Segelurlaubs an den Skipper und die übrigen Crew-Mitglieder?

Grobe gemeinsame Planung festhalten, Information später an die Crew geben.
Am besten schriftlich - Wichtig!


Jeder Plan lässt sich nur realisieren, wenn Wind und Wetter es ermöglichen!

Erforderliche Impfungen bei einem Übersee-Törn ansprechen.

 

3. Anreise & Abreise

Anreise per Auto, Bahn oder Flugzeug
Transfer zum Hafen, Anfahrskizze und genaue Wegbeschreibung (eventuell vom Vercharterer einholen), ggf. auch in der Landessprache für den Taxifahrer oder Transferservice.

Treffpunkt vereinbaren:
Ort und Uhrzeit, Ablauf des Tags der Ankunft planen und kommunizieren (Schiffsübernahme, Verpflegung einkaufen, Sun Downer)

Telefonnummern zur Kommunikation untereinander, siehe Crewliste
Kontaktdaten Charterbasis, siehe Crewliste

 

4. Crewliste

Verwendungszweck, Notwendigkeit und Einsatzmöglichkeiten erläutern
Komplettierung der Crewliste mit allen erforderlichen Daten: während des Vortreffens oder bis wann?
Ausweiskopien bzw. Reisepasskopien
Kopien der Segelscheine
Flugnummern und Flugzeiten bzw. Ankunftszeiten austauschen

 

5. Crew-Packliste und medizinische Informationen

Crew-Packliste: Erläuterung der segelspezifischen Dinge, z. B. Segelhandschuhe und Segelschuhe

Was sollte unbedingt im Gepäck sein!

Besonderheiten der Kleidung bei einem Törn.
Thema Medizinische Besonderheiten der Crew-Mitglieder - Unverträglichkeiten - Allergien

Sonnenschutz und Mückenschutz

Thema Seekrankheit ansprechen und erklären

 

6. Mitseglervereinbarung und Verträge

Erläuterung der Bestandteile der Mitseglervereinbarung: u.a. Weisungsrecht des Skippers,

Bordkasse, gegenseitiger Haftungsverzicht, Versicherungen, Kaution, Chartervertrag,

Unterzeichnung der Mitseglervereinbarung durch die gesamte Crew. Kopien an alle verteilen.

(Eine Kopie des Chartervertrags gehört dazu, da er Bestandteil der Mitseglervereinbarung ist.)

 

7. Rollen und Tätigkeiten an Bord

Welche Wünsche und Erwartungen haben die Mitsegler an den Segeltörn?

Welche seglerischen Aufgaben können die Mitsegler übernehmen: Navigation, Rudergänger, An- und Ablegen, Logbuch führen

Welche seglerischen Fertigkeiten möchten die Mitsegler erlernen oder vertiefen?

Welche täglichen Aufgaben möchten die Crew-Mitglieder übernehmen: Zahlmeister, Proviantmeister, Smutje, Tages-Smutjes, Backschaft?

 

8. Verpflegungsplanung

Das Crew-Mitglied welches die Aufgabe des Proviantmeisters übernimmt, hat die Verantwortung für die Organisation der Verpflegung?
Zahlmeister und Smutjes können weitere Crew-Mitglieder sein.

Menü-Planung aufstellen: Außentemperatur versus Kühlmöglichkeiten und Haltbarkeit von Lebensmitteln berücksichtigen.

Wann und wo können frische Lebensmittel nachgekauft werden?
Mögliche Restaurantbesuche einplanen und berücksichtigen.

Unverträglichkeiten, Allergien ansprechen

 

9. Bordkasse

Was soll aus der Bordkasse bezahlt werden?

Verpflegung, Restaurantbesuche, alkoholische Spezialitäten, Ausflüge, Mieten, Taxi

Was soll eingezahlt werden, bzw. welches Budget steht zur Verfügung

Wer ist Zahlmeister und hat die Übersicht.
Freihalten des Skippers von der Verpflegung ansprechen - das ist Tradition

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Das Ionische Meer - Traumziel für Segler

Ein Bericht von Ümit Uzun

 

Wo Odysseus segeln lernte

Die Ionischen Inseln sind Griechenland pur: Mittelmeerklima, Tavernen, aber auch einsame Strände. 

Jeder kennt das Ionische Meer: als Heimat des griechischen Helden Odysseus von Ithaka.

Von hier segelte er in den zehnjährigen Krieg gegen Troja, und weitere zehn Jahre lässt Homers berühmte Sage ihn auf der sprichwörtlichen Odyssee den Weg zurück in die Heimat suchen.

 

Wir haben heute die Probleme von Odysseus  nicht: Mehr als zwei Wochen dauert kaum ein Chartertörn – und das Ionische Meer ist als Revier so schön und abwechslungsreich, dass man sich eine Irrfahrt nach Troja oder sonst wohin komplett sparen kann.

 

Ionisches Meer, Meganisi, Elmo © halloelmo

ionisches Meer, Meganisi, Elmo © halloelmo

 

Sieben große Ionische Inseln

Bei der Frage, wo genau das Ionische Meer beginnt und wo es endet, teilen sich die Ansichten offenbar – vielleicht ein Überbleibsel aus den Zeiten des antiken Irrfahrers? Doch selbst wenn die Definitionen über die exakte Abgrenzung der Ionischen See unterschiedlich ausfallen, so kann man sich doch als Eselsbrücke merken: Sieben Inseln sind es – mit dem Seegebiet darum herum.

Genauer gesagt: Die Hauptregion der Ionischen Inseln erstreckt sich an der Westküste Griechenlands entlang, von der Insel Korfu im Norden über Paxos, Antipaxos, Lefkas, Ithaka und Kefalonia bis hin nach Zakynthos im Süden.

 

Chartertörn durchs Ionische Meer

... sind so schön wie die Karibik, nur viel näher. Und ... © Pixabay

Chartertörn durchs Ionische Meer

... auch an Land bieten sich bezaubernde Aussichten © Victor Malyushev

 

Viele Eilande dazwischen

Neben diesen genannten Hauptinseln, finden sich noch eine Vielzahl kleinere Eilande in den Gewässern des Ionischen Meeres. Allen voran: die größte, rund 730 km² messende Insel Kefalonia.

 

Am bekanntesten dürfte jedoch Korfu sein, welche neben Lefkas, eine der beiden Hauptausgangshäfen für eine Yachtcharter in diesen Gewässern bildet und auch die bevölkerungsreichste der Ionischen Inseln ist.

 

Es gibt auch Einsamkeit

Das Revier ist übersichtlich; Odysseus dürfte hier stets pünktlich zum Abendessen zu Hause eingetroffen sein. Trotz der großen Bekanntheit dieser Region und ihrer guten Erreichbarkeit findet man aber auch immer ein abgeschiedenes Plätzchen.

Wer in erster Linie die Ruhe sucht, dem seien vor allem die Inseln Ithaka und Kefalonia empfohlen. Während auf Korfu der Tourismus ziemlich flächendeckend Fuß gefasst hast, erlebt man auf diesen Inseln neben unberührten Stränden auch noch echten griechischen Lifestyle.

 

Typisches Mittelmeer-Klima

Das Wetter in dieser Region wird in erster Linie durch das typische Mittelmeer-Klima geprägt. 30 Grad Lufttemperatur und 25 Grad warmes Wasser, sind in den Sommermonaten sicher keine Seltenheit.

Ab September ist das Wasser sogar im Durchschnitt wärmer als die Lufttemperatur, da sich das Meer in den vorangegangenen Sommermonaten so sehr aufgewärmt hat.

Chartertörn durchs Ionische Meer

Beim Landgang laden zahlreiche Tavernen zum Ankern ein © Pixabay

 

Wann ist die beste Zeit?

Die Frage, welche Zeit die Beste für eine Yachtcharter im Ionischen Meer ist, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Die Monate zwischen Juni und September sind aufgrund der Wetterverhältnisse zu Recht am beliebtesten, allerdings zieht dieses Argument auch die meisten Chartergäste an, weshalb in dieser Zeit auch die Charterpreise und die Auslastung der Flotten am höchsten ist.

Als Folge dazu ist es in der Nebensaison nicht nur günstiger zu chartern, man findet auch immer einen Platz im Hafen. Daher finde ich, dass man auch das Frühjahr und den Herbst, also die Monate April, Mai, und Oktober als „sehr gute Zeit“ erwähnen sollte. Denn wer in erster Linie Segeln möchte und ein ursprüngliches Griechenland erleben will, wird mit einem Törn in diesen Monaten sicher ebenso auf seine Kosten kommen.

Es gibt viele malerische Strände, zum Beispiel Katsiki auf Lefkada © Pixabay

 

Starkwind nur bei Düse

Was den Wind betrifft so kann man sagen, dass man hier moderate Bedingungen vorfindet. Obwohl in den Sommermonaten oft ein thermischer Wind weht, ist der vorherrschende Wind vor allem, der aus nördlichen Richtungen kommende Etesien.

Auch dieser weht vor allem in den Sommermonaten, entfaltet hier aber nicht die Stärke wie im Saronischen Golf oder gar in den Kykladen, wo man ihn eher unter dem Namen „Meltemi“ kennt.

 

In den geschützten Buchten ist das Wasser oft so ruhig wie auf einem See.

 

Allenfalls in den Kanälen zwischen einigen Ionischen Inseln, zum Beispiel zwischen Ithaka und Kefalonia, können durch den Düseneffekt die Windstärken um ein bis zwei Beaufort relativ heftig werden. Alles in allem ist das Revier, in dem Odysseus segeln lernte, eine friedliche Oase – kein Wunder, dass der antike Seefahrer alles jenseits davon als gefahrvoll wahrnahm…

 

Ideal für Familien-Törns

Das Ionischer Meer wird daher auch sehr oft von Familien und Chartergästen besucht, die in erster Linie einen gemäßigten Törn erleben möchten.Tipp für Kinder: Nehmen Sie unbedingt Badeschuhe mit dicken Sohlen für den Nachwuchs mit, denn in den zumeist felsigen Buchten wimmelt es von Seeigeln.

Wie Nidri/Lefkada sind viele Häfen auf den Ionischen Inseln Naturhäfen.

 

 

Neben den zu Beginn erwähnten Marinas auf Korfu (Maria Gouvia) und der Marina auf Lefkas, bietet die Region noch eine Reihe weiterer kleiner und sehr kleiner Häfen und zahlreiche wunderschöne Buchten mit kleinen Anlegern und Ankermöglichkeiten.

Was außerdem zählt: Die natürliche Schönheit dieser Region, die gemäßigten Winde, die zahlreichen Tavernen mit ihren typisch griechischen Gerichten und die verschwindend geringen Liegegebühren: Sollte man in einem der Stadthäfen überhaupt mal zur Kasse gebeten werden, so zahlt man für um die 15 Meter Bootslänge nur ca. zehn bis fünfzehn Euro. Zudem gelingt das Ankern fast immer ohne Probleme – der Grund ist perfekt geeignet dafür.

 

Revier der kurzen Wege

Ein Törn in diesem Gebiet wird nie langweilig, weil die kurzen Wege immer einen schnellen Luftwechsel möglich machen. Nur wenige Seemeilen trennen sehr touristische Hot Spots mit vielen Shopping-Möglichkeiten und Nachtleben für Party-People von malerisch einsamen Buchten für Romantiker.

Das Blau, das es so nur im Süden gibt: Myrtos auf Kefalonia © Pixabay

Grundsätzlich lässt sich das Revier in zwei Bereiche unterteilen. Während man, von Korfu aus startend, entweder Kurs auf das griechische Festland oder wie in den meisten Fällen Richtung Süden zu den Inseln Paxos und Antipaxos segelt, so nimmt man bei einem Start ab Lefkada, Kurs auf die südlicher gelegenen Inseln Ithaka, Kefalonia und Zakynthos.

 

 

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Reisegepäck - Packlisten

Ein guter Törn, ist nur so gut wie seine Vorbereitung und Planung.

Hier ein paar Hinweise und Anregungen.

 

Beispiel einer Packliste für den Törn - sicher nicht komplett und sollte mit eigenen Bedürfnissen komplettiert werden.

Gern könnt ihr uns eure Ergänzungen und Hinweise bzw. Anregungen wissen lassen!

 

 

Packliste:

 

Dokumente Zahlungsmittel
Reiseunterlagen (z.B. Flugtickets, Bahnkarten, Hotelvoucher)
Bargeld (kleine Scheine)
Personalausweis / Reisepass Reiseschecks
Führerschein
Kreditkarten
Bootsführerscheine / Funkzeugnisse
Charterunterlagen, Reiseunterlagen

eigenes Logbuch


Auslandskrankenschein, ggf. mit entsprechenden Zusatzversicherungen

Taschenmesser
Tampen und Bändsel
eigene Kleidung - je nach Dauer des Törns und eigenem Bedarf

Regen bzw. Schwerwetterkleidung, jahreszeit- und revierbedingte Kleidung

Schirmmütze

Neoprenschuhe
Marker für Beschriftung der Klemmen
rutschfeste Segelschuhe
Arbeitshandschuhe
Badekleidung ausreichend

Handschuhe (geschlossene Finger, auch warme Handschuhe)

abrieb- und rutschfeste Segelstiefel,

Sandalen

Badelatschen

Bordschuhe

 

Schäkel und Blöcke

Segelmesser
wasserdichtes Ölzeug / Neoprenanzug
Multifunktionswerkzeug

Reparaturtapes (Segeltape, Gewebetape etc.)
Tesafilm, Klebeband, Reparaturband

Video / Foto - Zubehör - Ladegeräte - Batterien
Fotoausrüstung (und, falls nicht digital, genügend Speicher!)

Arzneimittel - was brauche ich

- Schmerz- und Fiebermittel

- Mittel gegen Lippenbläschen

- Ohren und Augentropfen

- Wund & Heilsalbe , Aspirin - diverse Pflaster

- Sonnenbrandmittel

- Wunddesinfektionsmittel

- Mittel gegen Durchfall
- Insektenschutz und Salbe

- wasserfeste Pflaster

- verschiedene Mittel gegen Seekrankheit

- Ohropax - gegen Schnarcher

 

Hygieneartikel


Sonnenschutzmittel Videokamera (und, falls nicht digital, Filme-verschiedene Objektive

Akkus und Ladegerät
eventuell länderabhängige Impfungen tätigen

Mobiltelefon mit Ladegerät

Sonnenbrille mit Band

Ersatz- und Lesebrillen

Rucksack zum Einkaufen, wasserdichter Seesack

Kerzen, Mückenkerzen

langes Feuerzeug für die Gasflamme

Schlafsack


Nautische Hilfsmittel, Revierführer

Nautischer Almanach

Hafenhandbücher

 

Lifebelts - wenn nicht an Bord
GPS Schwimmwesten (bei Automatikwesten zusätzliche Ersatzpatronen!)
Navigationsbesteck
Portemonnaie für die Bordkasse
Papier und Bleistifte


Flossen, Schnorchel, Taucherbrille - wenn nicht an Bord
Seekarten
schwimmfähiger Schlüsselanhänger

Auslandsadapter für Steckdosen

Nähzeug
mehrsprachiges Seglerlexikon

Fernglas - wenn nicht an Bord
ausreichend Hand- und Geschirrtücher
Peilkompaß - wenn nicht an Bord


Kartenspiele /Unterhaltungsspiele
Weltempfänger
Bücher


Uhr
Taschenlampe 
Kopflampe

 

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Wie groß muss ein Boot sein?

Eine wichtige Entscheidung - die Größe eines eigenen Bootes.

Hier ein paar Gedanken von einem erfahren Segler der mit einem sehr sehr kleine Boot den Atlantik überquert hat

Bericht aus der Erfahrung eines langjährigen Seglers:

Ist ein kleines Boot viel gefährlicher, um die Weltmeere zu segeln?

 

Dies ist eine Frage, die schon oft gestellt wurde.
Es gibt das Missverständnis, dass ein größeres Boot seetüchtiger ist, aber dies ist nicht unbedingt wahr. Ein 7-Meter-Boot kann genauso seetüchtig sein wie ein 12- oder 18-Meter-Boot, aber nicht jedes 7-Meter-Boot ist seetüchtig und auch nicht jedes 18-Meter-Boot! Aber das ist eine andere Geschichte

Der Vorteil eines größeren Bootes mit einer längeren Wasserlinie bedeutet auch, dass es schneller fahren kann - aber im Allgemeinen nicht schnell genug, um einen Sturm abzuwehren.

 

Ursprünglich wollte ich mit einer 7-Meter-Hurley 700 um die Welt segeln. Es war ein fantastisches kleines seetüchtiges Boot, aber die Leute, die nichts vom Segeln wussten, hielten es für zu klein, um sicher zu sein, und ich benutzte schließlich eine Jeanneau Gin Fizz 12 Meter

Dies war auch ein fantastisches Boot, aber in vielerlei Hinsicht hätte ein kleineres Boot aufgrund meiner Größe (1,64 m) und meines Gewichts (52 kg) besser gepasst.

Sie können sich vorstellen, dass das Zähmen eines Codes Null und meines Großsegels bei starken Winden viel war.

Auf der Jeanneau war es schwieriger als auf der Hurley 700.

Das Großsegel der Hurley war so groß wie das Mizzen, das ich jetzt hatte.

Mit der Zeit musste ich zugeben, dass ich den Platz, den ein größeres Boot bietet, zu schätzen wusste - schließlich lebte ich 8 Jahre lang auf ihr.

Ich glaube nicht, dass ich so lange auf der Hurley 700 hätte leben wollen, obwohl das mit Sicherheit möglich ist.

 

Eine 12-Meter-Yacht ist perfekt für ein Paar, eine Hurley 700 vielleicht nicht.

Meine Schlussfolgerung:
Bei der Auswahl eines Bootes ist es wichtig, über Ihre eigenen Bedürfnisse und den gewünschten Komfort nachzudenken.

 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass je größer das Boot, desto mehr Zeit und Kosten erforderlich sind, um es zu warten und zu warten - was möglicherweise zur Folge hat - weniger Zeit auf dem Wasser!

 

Ist die Geschwindigkeit des Bootes wichtig?
Eine längere Wasserlinie bedeutet, schneller fahren zu können.

Die Rumpfform macht zwar auch einen Unterschied, aber wenn Sie nur um die Welt fahren, möchten Sie es trotzdem ruhig und sicher angehen 😉


Die meisten Leute, die ich getroffen habe, werden nachts ihre Segel reffen, um sich wohler zu fühlen, und auch tagsüber nicht wirklich darauf achten, ihre Segel zu trimmen .

An den meisten Passagen war ich schneller als einige der größeren Boote, die zur selben Zeit abfuhren wie wir.

 

Das Bild zeigt den „Vatertag“ - das kleinste Boot, das den Atlantik überquert / von Hugo Vihlen in 106 Tagen von Neufundland nach England gesegelt wurde. 

Bemerkung des Autors: 

Also wie groß muss ein Boot nun wirklich sein?
So groß, dass du dich verwirklichen kannst.

Das du selbst dich wohl und sicher fühlst und du die  "Freude am segeln genießen kannst"!

 

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